Richtiges Wissensmanagement bringt Firmen saftiges Plus

"Erst wenn man vorhandene Ressourcen transparent macht, kann Wissen überhaupt effizient genutzt werden. Und das bringt Vorteile - finanzielle Vorteile", erklärt Klaus Tochtermann das Interesse der Unternehmen für den Bereich Wissensmanagement. Immerhin, so der Geschäftsführer des Grazer Kompetenzzentrums Know-Center weiter, würden zwischen 40 und 60 Prozent der Arbeitszeit eines durchschnittlichen Büroangestellten durch schlechte Verwaltungssysteme verloren gehen. "Das bedeutet für die Firmen einen Ausfall von etwa fünfzehn Prozent ihrer Einnahmen", skizziert Tochtermann auch gleich das Einsparungspotenzial.


Im Kompetenzzentrum in Graz kennt man verschiedene Verfahren zur Optimierung des Einsatzes von Ressourcen. Am Beginn steht jedoch immer eine Bestandsanalyse des Unternehmens. Neben den organisatorischen Prozessabläufen und dem technologischen Background beleuchtet man auch die kulturelle Ebene. Damit wird die Kommunikationskultur unter den Mitarbeitern transparent gemacht.

Die hohe Innovationsgeschwindigkeit unserer Gesellschaft macht das Personal heute zur "mit Abstand wichtigste Unternehmensressource". Sind die Problemfelder erst definiert, kommen bis zu 150 verschiedene Einzelmassnahmen zum Einsatz. "Mit einem herkömmlichen System wie Google dauere es Studien zufolge im Schnitt 15 Minuten, bis die vom User gewünschte Information gefunden sei", so Tochtermann.

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