IPCC - Intergovernmental Panel on Climate Change
Basis für die Bilanzierung bildet der Endenergieverbrauch einer Region, welcher nach der IPCC-Methodik bestimmt wird. Zusätzlich werden auch nicht-energetische Emissionen aus Industrieprozessen,
Lösemitteln, Landwirtschaft, Landnutzungsänderung, Waldbewirtschaftung
und Abfallbewirtschaftung berechnet.
Aufbauend auf dem Endenergieverbrauch nach IPCC-Methodik wird die Bilanz nach der LCA-Methodik berechnet, indem auch die Verluste während der Produktion und Distribution der Energieträger ausserhalb der eigenen Region berücksichtigt werden.
GHG Protocol - Green House Gas Protocol
zu Deutsch Treibhausgas-Protokoll,
ist ein weltweit anerkanntes und genutztes Instrument zur Quantifizierung und zum Management von Treibhausgas-Emissionen. Entwickelt wurden die verschiedenen unter dem GHG Protocol
zusammengefassten Standards im Rahmen einer 1998 geschlossenen Kooperation zwischen dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und dem World Resources Institute (WRI). Das GHG
Protocol macht Vorgaben für organisationsweite Berechnungen von Treibhausgas-Emissionen. Unternehmen benutzen das GHG Protocol vermehrt für das Management von Treibhausgas-Emissionen im Zuge
ihrer Corporate Social Responsibility-Strategie.
GRI - Global Reporting Initiative
wurde 1997 als Gemeinschaftsinitiative
der US Nicht-Regierungsorganisation Coalition for Environmentally Responsible Economics (CERES) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gegründet. Es war das erklärte Ziel, die
Qualität, Detailgenauigkeit und Anwendbarkeit der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu verbessern.
CDM - Clean Development Mechanism
Internationale Klimaschutzprojekte im Rahmen des CDM haben gemäss Kyoto Protokoll zwei Ziele. Einerseits sollen sie die nachhaltige Entwicklung des Gastlandes fördern, andererseits
kosteneffizient Treibhausgasemissionen reduzieren. Die Methodik des Multi-Attributive Assessment of CDM beurteilt Projekte mit einem multikriteriellen Ansatz.
Dabei können die Präferenzen des Beurteilers durch die Auswahl der Kriterien und deren anschliessenden Gewichtung erfasst werden und ergibt einen berechneten Gesamtnutzen.
EMS - Energy Management
Energiemanagement ist die vorausschauende, organisierte und systematische Koordinierung von Beschaffung, Wandlung, Verteilung und Nutzung von Energie zur Deckung der Anforderungen unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Zielsetzungen.
Funktionsumfang der ECOSPEED-Produkte